Coiba

Die letzten zwei Tage waren Traumhaft! Ich habe mich endlich entschieden, den Tauchschein zu machen, Sinan wollte den "Advanced Open Water" machen und so sind wir vorgestern zur Insel Coiba gefahren, mit dem Boot ca. 1,5 Stunden vom Festland entfernt. Auf dem Weg haben wir eine kleine Walfamilie getroffen - für mich das erste Mal. Wir haben bei einer kleinen Insel halt gemacht und dann ging es auch schon runter in die Tiefe. Das Wasser war glasklar, überall schwammen bunte Fische, im Riff hat man Muränen gesehen und in den größeren Felsspalten haben sich Weißspitzen-Riffhaie ausgeruht. Über uns haben riesige Fisschwärme im Sonnenlicht geschillert und während man so schwerelos all diese Schönheit bestaunt hat, hatte man das Gefühl, man sei auf einem ganz anderen Planeten. Nach dem zweiten Tauchgang sind wir auf Isla Coiba angekommen, eine einsame Insel, die nur von den Parkrangern bewohnt wird. Uns wurde gesagt, dass auf der anderen Seite der Bucht Krokodile leben und wir Nachts nicht schwimmen gehen sollen, weil sie dann auch zu unserer Seite kommen. Tatsächlich haben wir dann auch das Krokodil "Tito" getroffen. Abends saßen wir gemeinsam mit unserer Tauchgruppe an einer überdachten Stelle und das war mit der Küche zusammen der einzige Ort, der beleuchtet war. Umgeben von Dunkelheit, die nur vom Blitzlichtgewitter unterbrochen wurde, haben wir immer wieder zum Meer geschaut - man weiß ja nie, vielleicht steht plötzlich Krokodil Tito da. Nach einer Nacht auf der Insel ging es am nächsten Morgen aufs Boot und dann wieder in hinunter in die Tiefen des Pazifiks. Irgendwann wollten wir schon gar nicht mehr auftauchen und hätten uns am Liebsten ewig die tolle Landschaft dort unten angeschaut. Meine GoPro hat sich im Wasser als undicht herausgestellt, dafür haben wir aber umso mehr Bilder von den Buckelwalen gemacht, die wir auf dem Rückweg gesehen haben.





















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